Informationen zur 380 kV-Leitung
Die neue Leitung (WiCo 2) soll vom Umspannwerk Sengwarden bis zum Umspannwerk Conneforde 2 verlaufen.
Im Engpass von Bockhorn soll der Verlauf der bestehenden 220 kV-Leitung genutzt werden.
Eine provisorische Leitung soll entlang des Waldrands gespannt werden, momentan auch über das
Freibad verlaufend. Diese provisorische Leitung ist notwendig, da die bestehende 220 kV-Leitung nicht
außer Betrieb genommen werden darf.
Wie die alte Leitung und die Masten abgebaut werden, kann man im folgenden Link sehen:
[→ Klicken ←].
Die neuen Masten sollen leicht von der Achse der bestehenden Trasse verschoben werden, sodass nach
Fertigstellung nicht nur vier tiefe Betonfundamente im Boden sind, sondern acht, da die alten Fundamente
nicht entfernt werden können. Der neue Mast im Baugebiet "Am Urwald" wird als Tonnenmast gebaut und
somit etwa 30 Meter höher sein als der jetzige Mast.
Nachdem alle Masten gesetzt wurden, wird die neue Leitung auf die Masten aufgelegt und gespannt.
Nach Abschluss der Arbeiten und Inbetriebnahme wird die provisorische Leitung abgebaut und die genutzten
Flächen werden wiederhergestellt.
Nach der Inbetriebnahme ist die 380 kV-Leitung, im Gegensatz zur jetzigen 220 kV-Leitung, dauerhaft in
Betrieb und versorgt den Süden nicht nur mit Strom, sondern bringt auch elektrische und magnetische
Immissionen mit sich.
Studien, unter anderem vom Bundesamt für Strahlenschutz, zeigen klar, dass die Belastung für Menschen,
die in unmittelbarer Nähe zu einer 380 kV-Leitung leben, gesundheitsschädlich ist.
[→ Zur Studie ←].
Auch unsere europäischen Nachbarn haben sich mit dem Thema beschäftigt. Hier geht es zur Seite
des Schweizer Bundesamts für Umwelt:
Der finanzielle Schaden für die Grundstücksbesitzer ist enorm. Nach Schätzung eines Immobilienmaklers
sinkt der Wert der Immobilien um mindestens 100.000 Euro.